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Wenn der Glaube heilt

So, 1. März @ 14:00

In der christlichen Kirche galten Krankheiten früher als von Gott gesandt. Eine Heilung ohne göttliche Hilfe erschien unmöglich. So entstanden verschiedenen aus heutiger Sicht kurios anmutende Heilmittel und Praktiken. Auch in römischer Zeit wurden im Krankheitsfall verschiedene Gottheiten angerufen und Dinge geopfert. Einige dieser Bräuche werden in der Sonderausstellung «Gesundheit!» vorgestellt, so Schabmadonnen und Schluckbildchen.

Am Aktionsnachmittag lernt das Publikum religiöse Heilpraktiken durch die Zeiten kennen und erfährt, warum ein Fresszettel früher bei gesundheitlichen Problemen zum Einsatz kam. Verschiedene «Heilmittel» können nach historischem Vorbild selbst hergestellt werden. So ist das Ziegelei-Museum Hagendorn mit einem Schabmadonnen-Workshop zu Gast. Mit einer nachgebildeten Zange kann man selbst Figürchen herstellen, wie sie im Einsiedeln seit dem 17. Jahrhundert nach dem Vorbild des Gnadenbildes gefertigt wurden. Sie bestehen aus Ton, dem aufgewischter Staub aus der Einsiedler Gnadenkapelle beigemischt wurde, und wurden an kranke Pilger abgegeben. Vom abgeschabten Tonpulver, das übers Essen gestreut wurde, versprach man sich heiltätige Wirkung für Mensch und Tier. Ausserdem kann man Votivbleche nach römischem Vorbild prägen und Essbildchen herstellen.

Eintritt freiMaterialkostenbeitrag für Werkangebot

Details

Datum:
So, 1. März
Zeit:
14:00 - 17:00
Veranstaltungskategorien:
,
Website:
https://www.urgeschichte-zug.ch

Veranstaltungsort

Museum für Urgeschichte Zug